Zur Geschichte der „Zwieseler Glastage“



Die ersten „Zwieseler Glastage“ im Jahre 1987 wurden im Rahmen des Grenzlandfestes abgehalten. 30 Glasschaffende repräsentierten mit ihren Objekten zum Thema „historisches und zeitgenössisches Glas“ die umfassende Palette heimischer Handwerkskunst. Fünf hochkarätige Vorträge begleiteten diese erste Zwieseler-Glastage-Woche. Über 10 000 Besucher zählte man während der sieben Tage in die Finkenhalle zur Glasschau, 400 Zuhörer besuchten die abendlichen Vorträge und 2200 Personen kamen zu den Tagen der offenen Tür in die Glasbetriebe.
Nach diesem Erfolg fand bereits im Jahr darauf eine weitere Glasausstellung statt, danach wechselte man auf 2 jährigen Turnus. Für die Glastage 1990 wurden erstmals Gastaussteller mit aufgenommen und der Stadtpark als „Glasgarten“ mit einbezogen. Glasfachschullehrer Alois Wudy hatte auf der Regeninsel eine ungewöhnliche im Wind klingende Glasharfe installiert, die er selbst gebaut hatte, welche so bereits poetisch und akustisch auf die Glastage hinwies. Eine begleitende Glasauktion machte die Glastage verstärkt auch international bekannt. Die vierten Zwieseler Glastage 1992 wurden nicht mehr im Rahmen des Grenzlandfestes, sondern im Haus des Gastes durchgeführt. Zu den fünften Zwieseler Glastagen 1994 hatte der Organisationsbeirat das Thema „Die Zukunft der Glasindustrie im Bayerischen Wald“ gewählt.
1996 übernahm der Arbeitskreis Glas die Organisation der „Zwieseler Glastage“, die nach einer 3jährigen Pause 1998 und dann 1999, 2000, 2002 (1. Internationale Ausstellung mit tschechischen Künstlern) und 2004 (2. Internationale Ausstellung mit tschechischen und österreichischen Künstlern) in der Schott Ofenhalle der ehemaligen Christinenhütte stattfanden.
2002 sorgten die zusätzliche Sonderausstellung in den ungewöhnlichen Gängen des „Unterirdischen Zwiesel“ und die Miteinbeziehung von tschechischen Künstlern und 2004 die Sonderausstellung im renovierten Kirchturm für besondere Aufmerksamkeit und für einen großen Besucherandrang.
Seit 2009 werden die Zwieseler Glastage im jährlichen Wechsel mit dem Internationalen Nachwuchsförderpreis für Glaskunst, dem „Zwieseler Kölbl“ durchgeführt.
Das 25jährige Jubiläum der Glastage war 2012 der vorläufige Höhepunkt in der Geschichte der Glastage.

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